Anlagestrategie

Wie kann man nachhaltig Geld anlegen? In 7 Schritten zum Erfolg

Wie kann man nachhaltig Geld anlegen

Der Klimawandel schreitet bedrohlich voran. Globale Lieferketten werfen Fragen auf. Weite Teile der Welt werden irreparabel durch Raubbau und Abfall geschädigt. Kein Wunder, dass sich mehr Leute denn je fragen, wie sie ihr Geld nachhaltig anlegen können.

Die gute Nachricht ist, dass es zu allen wichtigen Anlageklasse nachhaltige Alternativen gibt. Die Umsetzung ist einfach und kostengünstig und die Produktauswahl so breit, dass für jeden etwas dabei ist.

Wer sein Geld nachhaltig anlegen möchte, kann zwischen nachhaltigen ETFs, aktiv gemanagten Nachhaltigkeitsfonds und Aktien nachhaltiger Unternehmen wählen. Für den risikoarmen Teil des Portfolios eignen sich nachhaltige Anleihen-ETFs oder Green Bonds.

In diesem Artikel leite ich dich in 7 Schritten durch die Portfoliokonstruktion, die Produktauswahl und den konkreten Kauf der Investments.

Schritt 1: Anlageziel und Zeithorizont bestimmen

Bevor du dich auf die Auswahl nachhaltiger Investments stürzt, solltest du dir Gedanken darüber machen, wie lange du dein Geld anlegen möchtest. Dieser wichtige Schritt wird gerne ausgelassen. Dabei bestimmt er, welche Investmentprodukte in die engere Wahl kommen.

Wenn du in drei Jahren ein Haus bauen willst, solltest du nicht in Aktien investieren. Wenn du für den Ruhestand in 20-30 Jahren sparst, solltest du dein Geld nicht auf einem Sparbuch parken.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Nachhaltigkeit selbst. Je weiter man in die Zukunft schaut, desto drastischer werden globale Entwicklungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit oder Umweltverschmutzung werden. Diese werden früher oder später zur Verschärfung von Gesetzen und zur Umsetzung moderner ethischer Standards führen.

Wer sein Geld längerfristig anlegt, tut gut daran, sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen.

Kurzer Zeithorizont (1-7 Jahre)

Geld, das du schon in wenigen Jahren wieder brauchst, ist nicht für risikoreiche Investments geeignet. Aktienkurse und der Wert anderer Investments wie Unternehmensanleihen oder Immobilien-ETFs können stark schwanken. Kommt es zum Crash, können Jahre vergehen, ehe sie sich wieder erholen.

Damit du nicht gezwungen bist, mit Verlust zu verkaufen, solltest du dein Geld über kurze Zeitperioden eher an schwankungssicherer Stelle aufbewahren. Tagesgeldkonten erfüllen trotz Nullzinsen diesen Zweck (bis zur gesetzlichen Einlagensicherung von 100.000€). Zu den nachhaltigen Varianten mehr in Schritt 5.

Mittlerer Zeithorizont (7-15 Jahre)

Hast du mehr Zeit oder brauchst nicht gleich alles Geld, wenn deine Entsparphase beginnt, hast du mehr Optionen. Bei solchen Zeiträumen solltest du darüber nachdenken, einen Teil deines Kapitals in risikoreichere Investments zu stecken. Ansonsten verschenkst du zu viel Rendite und hast am Ende durch Inflation sogar an Kaufkraft verloren.

In Kapitel 3 gehe ich noch mal detaillierter auf die Vermögensaufteilung ein, zu der auch die Gewichtung in einen risikoreichen und einen risikoarmen Teil gehört.

Langer Zeithorizont (15+ Jahre)

Wer noch Jahrzehnte des Sparens vor sich hat und nicht in Aktien investiert, ist selber schuld. Wie man zum Beispiel bei Christian W. Röhl im sogenannten Renditedreieck nachlesen kann, ist die Wahrscheinlichkeit eines Verlusts bei mehr als 15 Jahren extrem gering. Selbst wenn der globale Aktienmarkt mal Jahre in einer Seitwärtbewegung verweilt, kassiert man immer noch die Dividenden.

Das bedeutet natürlich nicht, dass es nur Aktien sein müssen. Es gibt auch andere Investments mit guten Renditechancen. Gute Diversifikation senkt das Risiko im Portfolio. Insgesamt sollte man bei all dem aber nie die eigene Risikotoleranz überschätzen. Der längste Anlagehorizont nützt nichts, wenn man aus Panik im Crash verkauft.

Schritt 2: Die Investmentstrategie wählen (aktiv vs. passiv)

Nachhaltige Investment-Strategie

Im Großen und Ganzen hat man 3 Möglichkeiten:

  1. Auswahl von einzelnen Investments (Einzelaktien, Anleihen, usw.)
  2. Aktiv gemanagte Fonds
  3. ETFs (passive Strategie)

Mit jeder Anlageklasse kann man Geld auch nachhaltig anlegen. Allerdings haben alle ihre Vor- und Nachteile. Mischen kann man natürlich auch. Aber gerade am Anfang macht es Sinn, sich auf eine Kategorie zu konzentrieren. Die Zeit, sich in ein Thema einzuarbeiten, ist nicht zu unterschätzen. Deshalb ist dies auch Schritt 2 in meiner Reihenfolge, noch vor der Portfolioaufteilung und der Nachhaltigkeitsstrategie.

Nachhaltige Einzelaktien, Anleihen und Direktinvestments

Vorteile:

  • Chance auf überdurchschnittliche Rendite (den Markt schlagen)
  • 100%ige Kontrolle über die Auswahl der Investments
  • Investition in lokale Projekte mit sichtbarem Impact möglich

Nachteile:

  • Erfordert viel Wissen und Recherchezeit
  • Höhere Risiken als mit breit gestreuten Fonds und ETFs
  • Selbstständige Prüfung der Nachhaltigkeit ist zweifelhaft

Die aktivste Form des Investierens ist, sich selber alles auszusuchen. Allerdings erfordert dies auch das größte Knowhow. Sich ausreichend gut auszukennen, um einzelne Unternehmen für das Portfolio auszuwählen, erfordert ökonomisches Verständnis und Zeit für die Recherche.

Anfänger können mit Einzelinvestments viel Geld verlieren.

Außerdem ist das Prüfen von Nachhaltigkeitskriterien nicht mal ebenso gemacht. Anleger überschätzen gerne, wie gut sie selbst entscheiden können, welche Firma nachhaltig ist und welche nicht. Viele verschiedene Kriterien müssen bewertet werden, vom Umweltschutz über CO2-Emissionen bis hin zu fairen Arbeitsbedingungen.

Es ist nicht damit getan, drei Wasserstoffunternehmen und einen Elektroautobauer in sein Portfolio zu packen.

Herausforderungen von Einzelinvestments

Meiner Meinung nach ist es für die meisten Privatanleger illusorisch, genug Unternehmen zu analysieren, um seriös ein Portfolio aus 20-30 Positionen zusammenzustellen. Immerhin müssen sowohl wirtschaftliche Kennzahlen als auch die Nachhaltigkeit der Firmen geprüft werden. Außerdem musst du am Ball bleiben, denn Dinge ändern sich, und das nicht gerade langsam.

Ein kleiner Trick ist hier, nur Unternehmen in die engere Wahl zu nehmen, die in einem bestimmten Nachhaltigkeitsindex enthalten sind. Aus diesem Pool pickt man sich nach wirtschaftlichen Kennzahlen und persönlicher Vorliebe sein Portfolio aus Einzelaktien zusammen.

Andere Anlageformen wie Direktinvestments und Genossenschaftsanteile bieten zwar zum Teil recht klar abschätzbare nachhaltige Qualitäten, bergen aber hohe Risiken bis hin zum Totalverlust.

Einzelne Anleihen sind in der Regel auf Grund des hohen Stückpreises kein sinnvolles Investment für Privatanleger.

Meine Meinung

Einzelinvestments sind für den Großteil der Privatanleger zu zeitaufwändig und risikoreich, um daraus das komplette Portfolio zu konstruieren. Außerdem können sie zu einer Auswahl mit zweifelhaftem Nachhaltigkeitsrating führen. Man kann sie dem Depot aber durchaus beimischen.

Aktiv gemanagte Nachhaltigkeitsfonds

Vorteile:

  • Weniger Recherchezeit und Wissen nötig als bei Einzelinvestments
  • Risikostreuung innerhalb eines einzelnen Investmentprodukts
  • Professionelle Recherche von Nachhaltigkeitskriterien

Nachteile:

  • Höhere Kosten als bei Einzelinvestments und ETFs
  • Keine direkte Kontrolle über die enthaltenen Positionen
  • Oftmals schlechtere Rendite als breit gestreute ETFs

Eine gängige Alternative zu Einzelaktien und Direktinvestments sind aktive Fonds. Hier stehen Finanzexperten dahinter, die viel Arbeitszeit und Analysekraft in die Zusammenstellung eines diversifizierten Produkts stecken.

Das Problem von aktiven Fonds sind vor allem die Kosten.

Ein Ausgabeaufschlag von 5 % und laufende Gebühren von 1,5-2,5 % sind keine Seltenheit. Das, gepaart mit einer zweifelhaften Prognosefähigkeit der Analysten, führt zu einem schlechten Rendite-Risiko-Verhältnis. Die SPIVA-Scorecard und andere Studien zeigen, dass die meisten Fonds schlechter als der Gesamtmarkt abschneiden. Mit breit gestreuten ETFs fährt man in der Regel besser.

Unternehmen und Branchen bleiben unberechenbar. Warum nicht den ganzen Markt besitzen?

Die Nase vorn beim Thema Nachhaltigkeit?

Dass ich aktiven Fonds nicht generell abgeneigt bin, liegt vor allem am Thema Nachhaltigkeit. Ich bin zwar ein Verfechter nachhaltiger ETFs, muss aber anerkennen, dass es aktive Fonds gibt, die noch einen Ticken nachhaltiger sind.

Inwieweit das Jammern auf hohem Niveau ist, muss jeder selbst entscheiden. Nachhaltige ETFs wie der MSCI World SRI haben auch sehr strenge Kriterien. Ein Expertenbeirat in einem Nachhaltigkeitsfond schafft aber natürlich Vertrauen.

Ich empfehle, genau abzuwägen, welche Kosten und welches Risiko du für das letzte Plus an Nachhaltigkeit in Kauf nehmen möchtest. Vielfach sind aktive Fonds nämlich deshalb so nachhaltig, weil sie viel weniger Unternehmen enthalten. So radikal zusammengestutzte Produkte liegen zwar bei der Nachhaltigkeit vorne, bergen aber auf Grund der geringen Diversifikation ein erhöhtes Risiko.

Nachhaltige ETFs

Vorteile:

  • Geringer Zeitaufwand, vor allem nach der anfänglichen Recherche.
  • Geringe laufende Kosten.
  • Gutes Rendite-Risiko-Verhältnis

Nachteile:

  • Kein direkter Einfluss auf die Produktzusammensetzung
  • Kleine Abstriche gegenüber sehr strengen Nachhaltigkeitsfonds
  • Signifikante Überperformance nur durch Beimischung von Themen-ETFs möglich

Wenn du wie ich davon überzeugt bist, dass niemand verlässlich den Markt schlagen kann, könnten breit gestreute ETFs das richtige sein. Mit einem einzigen Produkt können große Teile der Weltwirtschaft, seien es Industrie- oder Schwellenländer, abgedeckt werden.

Ob nachhaltig oder nicht, bei den meisten ETFs sind die Unternehmen nach Marktkapitalisierung gewichtet. Es gibt allerdings auch ETFs, bei denen das Nachhaltigkeitsranking der Firmen in die Gewichtung mit einfließt (z. B. der MSCI World Enhanced Focus).

Wenn man von konzentrierten ETF mit speziellen Themen absieht, bieten nachhaltige ETFs bei kleinen Gebühren hohe Diversifikation und hohe Transparenz. Ein weiterer Vorteil ist, dass es ein großes Spektrum aus weniger strengen bis sehr strengen Varianten gibt.

Für mich sind sie die Anlageklasse der Wahl, wenn man sein Geld nachhaltig und rentabel anlegen möchte.

Schritt 3: Die Asset Allocation bestimmen

Die Asset Allocation bestimmen

Bevor du dir konkrete Anlageprodukte aussuchst, stehst du vor der Aufgabe, dein Kapital auf die unterschiedlichen Anlageklassen aufzuteilen. Die Vermögensaufteilung oder Asset Allocation wird sogar als der wichtigste Faktor überhaupt beim Vermögensaufbau angesehen.

Ich teile das Ganze in zwei Ebenen ein. Allerdings hat jede oder jeder seine individuelle Situation, in der eine andere Sichtweise sinnvoll sein kann. Hast du zum Beispiel ein Eigenheim oder eine eigene Firma, die du mit einrechnen möchtest, sieht das Ganze vielleicht anders aus.

Für alle, die ihr Geld nachhaltig anlegen möchten, habe ich an dieser Stelle gute Nachrichten. Heutzutage gibt es für alle wichtigen Assetklassen nachhaltige Alternativen, die man zu günstigen Preisen kaufen kann. Deshalb braucht man in diesem Schritt noch nicht an die Nachhaltigkeit denken.

Wie kann man nachhaltig Geld anlegen? Asset Allocation

Ebene 1: Die Basisaufteilung

Die grundsätzliche Aufteilung bezieht sich bei mir auf das gesamte zur Verfügung stehende liquide Vermögen. Ich bin nicht der einzige, der empfiehlt, davon einen Notgroschen von ca. 3-6 Monatsausgaben beiseite zu legen und nicht anzurühren. Das ist für unvorhergesehene Kosten und bewahrt dich davor, im Notfall Investments liquidieren zu müssen. Hinweis: Ein Kurztrip nach Paris ist kein Notfall!

Je nach Alter und Risikobereitschaft teilt sich der restliche Betrag in einen risikoarmen und einen risikoreichen Teil auf. Hier spielt die Risikokapazität die Hauptrolle, die vor allem durch den Anlagehorizont bestimmt ist.

Jeder sollte sich im Klaren darüber sein, dass risikoreiche Investments im Wert schwanken können.

Alles, was in den risikoreichen Teil geht, sollte man als „unerreichbar“ ansehen. Investiere nie Geld, das du in absehbarer Zeit brauchen wirst.

Ein zweiter Faktor, den man nicht vergessen darf, ist die Risikotoleranz. Auch wenn man das Geld die nächsten 20 Jahre nicht braucht, kommt nicht jeder damit zurecht, wenn das Portfolio mal eben 50% an Wert verliert. Hier muss sich jeder kennenlernen und sollte im Zweifel eher konservativer anfangen.

Ebene 2: Diversifikation auf unterschiedliche Assetklassen

In diesem Punkt unterscheiden sich der risikoarme und der risikoreiche Teil enorm. Beim risikoarmen Teil kommen im heutigen Niedrigzinsumfeld nur Sparbuch, Festgeld und kurzlaufende Staatsanleihen mit höchster Bonität infrage (näheres in Schritt 5).

Beim risikoreichen Teil ist die Auswahl deutlich größer. Allerdings sollte man immer Rendite und Risiko im Auge behalten. Nachhaltige Varianten – seien es Aktien-ETFs oder Nachhaltigkeitsfonds – haben in der Regel weniger Positionen als ihre nicht nachhaltigen Pendants. Sie sind daher etwas schlechter diversifiziert.

Deshalb ist es als nachhaltiger Investor besonders wichtig, sein Portfolio nicht zu einseitig zusammenzustellen. Allerdings kommen je nach Nachhaltigkeitsansprüchen auch nicht alle Assetklassen infrage.

Im Rohstoff- oder Edelmetallbereich sieht es mau aus mit nachhaltigen Produkten. Im Bereich Immobilien geht es langsam los und wenn man zu den Aktien und Anleihen geht, wird das Ganze unproblematisch. Hier hat man eine riesige Spielwiese und für die meisten normalen Produkte gibt es eine nachhaltige Entsprechung.

Schritt 4: Deine Motivation nachhaltig zu investieren

Motivation Nachhaltig Investieren

Die Gründe nachhaltig zu investieren können sehr unterschiedlich sein. Das hat Auswirkungen darauf, welche Produkte für dich infrage kommen. Da es so viele nachhaltige Finanzprodukte gibt, solltest du dir deshalb in diesem Schritt vorab überlegen, was für dich besonders wichtig ist.

Mach dir aber keine allzu konkreten Gedanken, wie das im Einzelnen aussehen soll. Sonst wünscht du dir ein Investmentprodukt zusammen, das es real gar nicht zu kaufen gibt.

Meiner Meinung nach gibt es 5 Hauptgründe, warum Anleger sich für nachhaltige Investments entscheiden. Welche sind es bei dir?

  1. Nicht von kontroversen Geschäften profitieren
  2. Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit zwingen
  3. Nachhaltige Unternehmen und Projekte unterstützen
  4. Von nachhaltigen Geschäftsmodellen profitieren
  5. Risiken durch nicht nachhaltiges Wirtschaften vermeiden

Im Grunde geht es um „Gutes Gewissen, positiven Einfluss und finanziellen Erfolg“. Alle Details zu diesem „Grünen Dreieck“ findest du in diesem Artikel.

Realistische Erwartungen

Ich bezeichne meine Investments als nachhaltiger.

Bevor wir zu den Details kommen, eine wichtige Sache: Es wird nie DAS perfekte nachhaltige Investment geben. Nicht für dich und schon gar nicht für uns alle. Das liegt ganz einfach daran, dass Nachhaltigkeit und moralische Werte subjektiv sind.

Auf einige Punkte können sich die meisten einigen. Kontroverse Waffenproduzenten, Frackingunternehmen und Tabakkonzerne finden nur die wenigsten ok. Ob Tech-Monopolisten wie Facebook oder Konzerne wie Coca Cola und McDonalds nachhaltig sind, daran scheiden sich allerdings die Geister.

Das Thema ist vielfältiger, als es auf den ersten Blick scheint. Die UN unterscheidet 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung. ESG-Kriterien, nach denen Unternehmen beurteilt werden, umfassen je nach Auslegung sogar mehr als 30 Kategorien.

Begib dich auf die Suche nach einem guten Kompromiss.

UN Ziele für nachhaltige Entwicklung

Bildquelle: https://www.waelderhaus.de

Schritt 5: Konkrete Auswahl nachhaltiger Produkte

Nachhaltige Finanzprodukte auswählen

Jetzt kommt der spannende Teil. Allerdings überfordert er auch manche. Also der Reihe nach. Eröffne vor allem nicht gleich ein Depot. Nicht alle Broker bieten alle Produkte an.

Solltest du schon einen Broker haben, müsstest du das bei der Produktwahl natürlich berücksichtigen. Oder du eröffnest ein zweites (nachhaltiges) Depot, das du parallel besparst.

Vorsicht bei Pauschalempfehlungen

Ein weiterer wichtiger Punkt: Das Internet ist voll mit Artikeln, die einfach irgendwelche Produkte empfehlen. Sie listen 5-7 Fonds oder ETFs in einer schicken Tabelle auf und schreiben 1-2 nichtssagende Sätze dazu. Dann wird das Ganze wird mit „Unsere Empfehlung“ übertitelt und fertig ist der Beitrag.

Ich habe schon Sätze gelesen wie:

[Der ETF so und so] … gehört mit einem Plus von über vier Prozent in den vergangenen 12 Monaten zu den besten nachhaltigen ETFs.

Das ist gruselig!

Lass dir nicht vorgaukeln, dass es einfache Lösungen gibt und du um eine eigene Recherchen drum herum kommst.

Gerade beim Thema Rendite wird viel Blödsinn geschrieben, nur damit die Leute ein paar tolle Zahlen zu sehen bekommen. Wer eine neutrale Analyse zur Rendite von nachhaltigen ETFs möchte, kann sich gerne diesen Beitrag anschauen.

Bilde dir also bitte deine eigene Meinung und schau auf mehr als zwei Internetseiten, bevor du dich für Investmentprodukte entscheidest!

Nachhaltige Geldanlagen für den risikoarmen Teil

Der risikoarme Teil der Geldanlage erfordert deutlich weniger Recherche als der risikoreiche Teil. Risikoarme Staatsanleihen sind sogar mehr oder minder automatisch nachhaltig. Damit sie risikoarm sind, sollten sie in deiner eigenen Währung denominiert sein (vermutlich Euro) und von Staaten stammen, die eine hohe Bonität besitzen.

Solche Staaten wie z. B. Deutschland, Frankreich und Finnland haben natürlich auch ein hohes Nachhaltigkeitsranking. Es gibt vermutlich wenige Länder, in denen Menschenrechte, die Umwelt und die Rechte von Angestellten stärker geschützt werden als hier. Deshalb gibt es auch keinen gesonderten nachhaltigen ETFs oder Fonds von solchen Staatsanleihen.

Nachhaltige Festgeld- und Tagesgeldkonten

Möchte man sein Geld direkt bei einer Bank hinterlegen, sieht die Sache schon anders aus. Hier gibt es erhebliche Unterschiede, was Banken mit deinem Geld machen. Denn die Bank arbeitet natürlich mit dem Kapital, das auf deinem Konto liegt.

Wie auch bei deinen eigenen Investments solltest du wissen, was mit deinem Geld bei der Bank passiert.

Laut der Verbraucherzentrale gibt es aktuell 14 Banken mit Nachhaltigkeitsstandards in Deutschland. Allerdings unterscheiden sich diese erheblich darin, was sie unter Nachhaltigkeit verstehen. Es geht also nicht um das Konto sondern um die Bank. Ob du dein Geld nun auf einem Giro-, Tages- oder Festgeldkonto liegen lässt, ist dabei egal. Ein Blick hinter die Kulissen ist gefragt!

Was passiert mit deinem Geld?

Banken, die alle von der Verbraucherzentrale Bremen untersuchten Ausschlusskriterien erfüllen, sind z. B. die GLS Bank, die Ethik Bank und die Triodos Bank. Bei der Bewertung geht es vor allem um zwei Punkte:

  • Werden kontroverse Geschäftsbereiche wie z. B. Waffenproduktion, Kohleförderung und industrielle Tierhaltung ausgeschlossen?
  • Werden ökologische und soziale Geschäftsfelder wie Bildung, Pflege und erneuerbare Energien gezielt durch Kreditvergabe gefördert?

Das mag vielleicht auf den ersten Blick fast selbstverständlich sein, aber viele konventionelle Banken und Fondsgesellschaften sind nach wie vor in Ölförderung, Rüstung und Kinderarbeit investiert.

Manche nachhaltige Banken wie z. B. die GLS Bank lassen dir sogar die Wahl, in welcher Branche dein Geld als Kredit vergeben werden soll (Bildung, erneuerbare Energien, Soziales, usw.).

Tipp: Sichere Geldanlagen sind nicht dazu da, um Rendite zu erwirtschaften. Schau neben der Seriosität vor allem auf die Nachhaltigkeitsaspekte. Ob du für dein Tagesgeld 0,35% oder 0,00% bekommst, kann dir absolut egal sein.

Nachhaltige Geldanlagen für den risikoreichen Teil

Dieser Bereich betrifft vor allem nachhaltige Aktien, Fonds und ETFs. Solltest du dich für Aktien entscheiden, stehst du vor der Mammutaufgabe, interessante Firmen nicht nur bezüglich ihrer wirtschaftlichen Kennzahlen sondern auch im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit zu prüfen.

Da ich mich damit nicht auskenne, kann ich dazu leider keine Anleitung schreiben. Ich überlasse das Rating den Profis. Das bedeutet, dass ich fertige Produkte kaufe und mich nur mit der Nachhaltigkeitsstrategie auseinandersetze, die zur Selektion eingesetzt wurde. Die Nachhaltigkeit einzelner Firmen prüfe ich nicht nach.

Wie funktioniert Nachhaltigkeit bei Fonds und ETFs?

Hier wird es spannend. Bei nachhaltigen Fonds und ETFs wird Nachhaltigkeit durch mehrere hintereinander geschaltete Filterprozesse erreicht.

Man startet mit einem Ausgangspool an Aktien, z. B. mittleren bis großen europäischen Firmen oder Unternehmen aus den Schwellenländern. Bei ETFs ist das der sogenannte Elternindex. Dann werden Schritt für Schritt alle Unternehmen aussortiert, die die gewünschten Kriterien nicht erfüllen.

Nachhaltige Aktien-ETFs Filterkriterien

Mehrstufiger Filterprozess am Beispiel nachhaltiger ETFs

In einem negativen Screening fallen z. B. kontroverse Unternehmen und Geschäftsmodelle heraus. Weitere Filter berücksichtigen Treibhausgasemissionen und fossile Energieträger. In den strengen Varianten kommt dann noch das Best-in-Class-Prinzip zum Einsatz. Hier werden Unternehmen innerhalb ihres Sektors verglichen und nur die besten in einen Fond oder ETF aufgenommen.

ETFs, die solche Filter verwenden, tragen typischerweise die Abkürzungen ESG oder SRI im Titel.

Anlegerinformationen

Alle wichtigen Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie, aber auch zur Anzahl der enthaltenen Unternehmen, findest du im Factsheet und in den KIIDs. Für die Details gibt es deutlich längere Indexleitfäden. Mehr zu dem Thema findest du hier.

Wie findet man den richtigen nachhaltigen Fonds oder ETFs?

Ein Finanzprodukt sollte dich auf Grund seines Inhalts überzeugen. Dazu gehören im Großen und Ganzen drei Kategorien:

  1. Anlageuniversum und Investmentstrategie
    • Werden Assetklassen gemischt? Möchtest du das?
    • Welche Länder und Regionen werden abgedeckt?
    • Ist über alle gängigen Industriesektoren gestreut?
    • Wie viele Unternehmen sind enthalten?
  2. Das Nachhaltigkeitskonzept
    • Welche Nachhaltigkeitskriterien werden berücksichtigt?
    • Wie werden diese umgesetzt? Ausschluss oder niedrige Gewichtung?
  3. Die allgemeinen Kennzahlen des Produkts
    • Fondgröße, Replikationsart, Dividendenausschüttung, usw.

Ich gehe tatsächlich genau in dieser Reihenfolge vor. Ich prüfe erst das Allgemeine, dann die Nachhaltigkeit und am Ende die formalen Details. Mache dir am besten eine kleine Übersichtstabelle mit Pros und Cons zu den Produkten. Das erleichtert dir den Vergleich.

Wertpapier-Suchmaschinen

Es gibt mittlerweile viele kostenlose Suchmaschinen, mit denen sich passende Wertpapiere auf eigene Faust finden lassen. Dort kann man in der Regel auch gezielt nach nachhaltigen Produkten filtern. Bei ETFs sind justETF und extraETF beliebt. Für Fonds finde ich fondsweb ganz nützlich.

Anlageuniversum und Investmentstrategie auswählen

Ich kann natürlich keine Empfehlungen geben, aber wer ein möglichst optimales Rendite-Risiko-Verhältnis haben möchte, sollte breit gestreut investieren. Eine klassische Variante ist die Kombination aus einem Produkt für die Industriestaaten (z. B. MSCI World) und einem für die Schwellenländer (z. B. MSCI Emerging Markets).

In diesem Beitrag findest du 9 konkrete Beispiele, wie so ein nachhaltiges Weltportfolio aussehen könnte.

Themenfonds und Themen-ETFs

Themenfonds und ETFs sind stärker fokussierte Produkte, die z. B. nur erneuerbare Energien oder Elektromobilität abdecken. Da ist Vorsicht geboten! Auf den ersten Blick scheint man die Möglichkeit zu haben, sein Geld nachhaltiger als irgendwo sonst anzulegen. Aber auf den zweiten Blick offenbaren sich oft ein hohes Risiko und hohe Kosten.

Informiere dich also gut, welche und wie viele Unternehmen in solchen Produkten enthalten sind, oder verwende sie als Beimischung mit einem niedrigen Prozentsatz in deinem Portfolio.

Nachhaltigkeitsstrategie auswählen

Wenn man nachhaltig Geld anlegen will, ist einer der entscheidendsten Punkte, die richtige Balance zwischen Nachhaltigkeit und Diversifikation zu finden. Je strenger die Nachhaltigkeitskriterien, desto weniger Unternehmen sind in einem Fond oder ETF enthalten.

Mach dich aber nicht verrückt. Wenn du weltweit gestreut investierst, hast du trotz Nachhaltigkeitsfilter immer noch hunderte von Unternehmen in deinem Portfolio.

Nachhaltige ETFs Diversifikation

Diversifikation am Beispiel von nachhaltigen ESG-ETFs.

Ich stimme zwar zu, dass Nachhaltigkeit die Diversifikation reduziert. Kann allerdings nicht verstehen, warum die Produkte von manchen so verteufelt werden. Wenn du noch unsicher bist, ob nachhaltige Investments wirklich eine gute Idee sind, empfehle ich dir meinen Artikel zur Kritik an nachhaltigen ETFs. Dort habe ich alle gängigen Kritikpunkte erklärt und kommentiert.

Allgemeine Kennzahlen einschätzen

Viele nachhaltige Fonds und ETFs gibt es in mehreren Varianten. Sie unterscheiden sich in Ausschüttung, Replikation und anderen Kennzahlen.

Entscheidungen wie  „thesaurierend oder ausschüttend“ können auf lange Sicht einen Unterschied machen. Sie sollten aber nicht dazu führen, dass du dich verzettelst. Wenn dein Wunschprodukt nicht alle Ideale erfüllt, solltest du kompromissbereit sein.

Gängige Empfehlungen für ETFs:

  • Fondvolumen von min. 100 Mio. Euro
  • Fondalter besser mehr als 3 Jahre
  • TER max. 0,25-0,30% (außer speziellere ETFs)

Das wichtigste ist, vor allem anzufangen und sich ans regelmäßige Sparen zu gewöhnen.

Solide Produkte sollten es natürlich sein. Vor allem, wenn du eine größere Einmalsumme anlegen möchtest. Dann kann ein Anlageberater durchaus eine gute Unterstützung sein. Allerdings kommst du um eine eigene Recherche nicht herum. Ein Anlageberater kann immer nur Möglichkeiten aufzeigen. Die Entscheidung, wie du dein Geld nachhaltig anlegst, musst du am Ende selbst treffen.

Unterschätze nicht die laufenden Kosten

Ein letzter wichtiger Punkt sind die laufenden Kosten (nicht die einmaligen Ordergebühren). Anlageberater empfehlen nämlich gerne Produkte mit hohen Kosten (und Provisionen!), die für den Leihen gar nicht so hoch scheinen.

1% mehr oder weniger macht einen Riesenunterschied!

Wenn du dein Geld über 30 Jahre anlegst und 1,5 % statt 0,5 % an jährlichen Gebühren zahlst, kostet dich das am Ende ein Viertel deines Vermögens. Das liegt am Zinseszinseffekt und der langen Laufzeit. Wer mir das nicht glaubt, kann das gerne mit einem Zinsrechner nachrechnen.

Dringend warnen möchte ich auch davor, auf die vergangene Performance zu schauen. Die wird gerne mal verwendet, um hohe Kosten zu rechtfertigen. Nicht umsonst muss überall stehen:

Die vergangene Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen.

Das solltest du dir zu Herzen nehmen! Beurteile Investments immer nach den Inhalten und nicht der vergangenen Rendite. Die sollte dir höchstens eine Idee geben, mit was für einer Anlageklasse du es zu tun hast.

Schritt 6: Broker wählen und Depot eröffnen

Das Thema Giro- oder Festgeldkonto hatte ich in Schritt 5 schon angesprochen. Deshalb möchte ich hier über Broker für den Kauf von Aktien, Anleihen und Fonds/ETFs sprechen. Diese hält man in einem sogenannten Depot. Wie auch bei Sparkonten gibt es Anbieter, die bestimmte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied.

Kapital in Investments steht nicht deinem Broker zur Verfügung.

Der größte Teil deiner Anlagesumme geht zwar einmal durch die Hand deines Brokers, landet dann aber in den Finanzprodukten, die mit der Bank nichts mehr zu tun haben. Kapitalanlagen dieser Art sind Sondervermögen. Bei einer Insolvenz der Brokerbank würden sie auch nicht zur Insolvenzmasse hinzugezählt werden.

Meiner Meinung nach ist der Berührungspunkt beim Broker deutlich geringer als bei der Hausbank. Auf meinem Verrechnungskonto, das zum Depot dazugehört, liegen maximal ein paar hundert Euro. Auf einem Festgeldkonto dürfte es das Vielfache sein. Und mit diesem Geld arbeitet die Bank.

Ich finde also den Leidensdruck bei Brokern, auf eine nachhaltige Alternative umzusteigen, deutlich geringer. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Der Broker kassiert natürlich Gebühren. Aber das sind normale für Serviceleistungen verdiente Einkünfte und keine durch kontroverse Kreditgeschäfte erwirtschafteten Gewinne.

Nachhaltige Broker

Wer trotzdem auf einen nachhaltigen Broker wert legt, hat auch hier einige zur Auswahl. Allerdings muss man sich mit höheren Gebühren anfreunden. Da sich diese ständig ändern, muss man den aktuellen Stand selbst recherchieren. An den unten angegebenen Beispielen von 2021 sieht man aber schon, dass normale Depots deutlich günstiger sind.

Daten von April 2021, nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. *Ggf. plus Fremdgebühren

Welche Nachhaltigkeitskriterien die Banken anlegen und welche Wertpapiere gekauft werden können, muss man sich natürlich im Einzelnen anschauen.

Schritt 7: Order beauftragen und Sparpläne einrichten

Order beauftragen und Sparpläne einrichten

Hast du einen Broker oder eine Bank gefunden, bei der du deine Wunschprodukte ordern kannst, geht es ans Einrichten deines Accounts. Hierbei musst du ein PostIdent-Verfahren durchlaufen und solltest ggf. einige Tage Wartezeit einplanen.

Das Besparen von Tages- und Festgeldkonten gestaltet sich einfach. In der Regel hat man eine IBAN und muss das Geld einfach überweisen. Möchte man es wieder haben, überweist man es zurück. Im Falle von Festgeld muss man dann natürlich die entsprechende Zeitspanne warten.

Bei Aktien- oder Anleihengeschäften läuft es etwas anders. Hier überweist du dein Geld auf ein sogenanntes Verrechnungskonto. Ist es dort angekommen, kannst du Orderaufträge erteilen. Ein direkter Ansprechpartner bei einer Bank kann das natürlich auch für dich machen. Wurde die Order ausgeführt, landet das Wertpapier in deinem Depot.

Was sollte man bei Einmalkäufen von nachhaltigen Geldanlagen beachten?

Wie genau das abläuft, unterscheidet sich von Broker zu Broker. Allerdings solltest du darauf achten, auf welchem Handelsplatz deine Order platziert wird und wie groß dort der Unterschied zwischen Geld- und Briefkurs ist (Spread).

Am besten du kaufst tagsüber bei einer großen seriösen Börse im Inland. So wirst du einen vernünftigen Kaufkurs erzielen. Achte außerdem darauf, dass du nicht in zu kleine Portionen kaufst, sonst fallen die Ordergebühren zu sehr ins Gewicht. Ansonsten spielen einmalige Gebühren, sofern sie im Rahmen sind, auf lange Sicht keine so große Rolle wie die laufenden Kosten.

Was sollte man bei Sparplänen von nachhaltigen Geldanlagen beachten?

Günstiger und unkomplizierter als Einmalkäufe sind Sparpläne. Hier können wir uns in Deutschland glücklich schätzen, denn in der Schweiz gibt es so etwas gar nicht. Einmal eingerichtet, braucht man sich um nichts mehr kümmern. Außerdem wird man davon abgehalten, Market Timing zu betreiben.

Bei kleinen Summen empfehle ich eine quartalsweise Zahlung. Selbst eine Gebühr von 1€ entspricht bei einer Sparrate von 25€ immerhin 4 %. Allerdings bietet auch nicht jeder Broker so kleine Sparbeträge an.

Vergiss nicht, einen Dauerauftrag von deinem Girokonto auf dein Verrechnungskonto einzurichten, damit die Sparpläne auch ausgeführt werden können. Ich selbst habe immer einen kleinen Puffer auf dem Verrechnungskonto, da manchmal kleine Beträge für die Vorabpauschale abgebucht werden.

Das alles kostet dich nur wenige Stunden Arbeit und dem nachhaltigen Vermögensaufbau steht nichts mehr im Wege.

Fazit

Ein langer Artikel und keine einzige Produktempfehlung. Sieh das bitte als Zeichen von Seriosität und Transparenz und als Geheimnistuerei. Zum Einen bin ich kein offizieller Finanzberater. Zum Anderen muss jeder selbst die Zeit mitbringen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Investiere nie in etwas, das du nicht verstehst.

Die oben beschriebene Reihenfolge gibt dir einen Leitfaden an die Hand, wie man es machen könnte. Aus meiner Erfahrung kann man sich damit einiges an Ärger ersparen. Ich habe schon mehrfach erlebt, wie sich jemand viel zu überstürzt einen Broker zugelegt oder mit dem Kostenvergleich ungeeigneter Produkte seine Zeit verschwendet hat.

Man kann sich auch super an Nachhaltigkeitskriterien verzetteln. Am Ende zerplatzen die Träume am eingeschränkten Fondangebot. Hier noch mal der Tipp: Sei nicht zu perfektionistisch unterwegs, sondern suche nach Kompromissen, mit denen du leben kannst.

Das perfekte nachhaltige Investment gibt es nicht.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß bei der Zusammenstellung deines Portfolios und allen erdenklichen Erfolg für deine nachhaltige Geldanlage.

Nachhaltige Grüße

Nachhaltige Grüße
Christian Kontakt

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